Es war ein emotionaler Abend in Frankfurt am Main. Die IG-Metall hatte zur Filmvorführung des Thrillers „Die Gewerkschafterin“ ins Main-Forum eingeladen.
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Es war ein emotionaler Abend in Frankfurt am Main. Die IG-Metall hatte zur Filmvorführung des Thrillers „Die Gewerkschafterin“ ins Main-Forum eingeladen. „Man kann die Geschichte auf sehr unterschiedliche Weisen lesen: aus Gewerkschaftlicher Sicht, als Metoo-Thema, als Nuklear-Skandal oder als Lehrstück in Sachen Investigativ-Journalismus“, kündigte Gewerkschafts-Vorstand Hans-Jürgen Urban an. Nach dem packenden Film moderierte Gewerkschafts-Mann Thomas Kölsch eine lebhafte Diskussion mit der Protagonistin dieser wahren Geschichte, Maureen Kearney und der Übersetzerin der Investigativ-Recherche, Eva Stegen. Gewerkschafterin Kearney „beantwortete geduldig und ohne Scheu alle an sie gerichteten Fragen, obwohl man spüren konnte, wie viel Kraft es sie kostet, immer wieder mit dem alten Trauma konfrontiert zu sein“, berichtete die Wochenzeitung Jungle Word.
„Die Übersetzerin Eva Stegen von den Elektrizitätswerken Schönau beeindruckte mit ihrer kämpferischen Art. Sie forderte dazu auf, es nicht hinzunehmen, dass die französische Nuklearwirtschaft mit EU-Geldern subventioniert wird, obwohl sie offenbar alle Hebel bedient hat, um eine Aufklärung des Verbrechens an Maureen Kearney zu verhindern.“