"Die Geschichte der ehemaligen Gewerkschafterin Maureen Kearney wirkt wie ein überspitzter Kriminalroman – doch sie ist Realität." schreibt die Badische Zeitung. "Es verschlägt einem eigentlich die Sprache", und doch muss Moderator Walter Krögner sie als erster wiederfinden, um mit den Gästen ins Gespräch zu kommen.
Auf dem Podium des Krone-Theaters sprachen (v.l.) Walter Krögner, Maureen Kearney, Eva Stegen und Jennifer Sühr über den Film. Foto: Inga Niese https://www.badische-zeitung.de/kinobesuch-mit-der-spd-die-gewerkschafterin-maureen-kearney-erzaehlt-in-neustadt-ihre-geschichte
Auch im Publikum musste man die eigene Sprach- und Fassungslosigkeit erst überwinden. Dies gelang durch die empathische Gesprächsführung von Walter Krögner, so dass die Menschen die vielen Fragen, die dieser Film aufwarf, in freundlicher, zugewandter Atmosphäre stellen konnten. Maureen Kearney gab tiefe Einblicke in die Hintergründe ihrer Geschichte und hinterließ einen bleibenden Eindruck.
"Die Opfer-Täter-Umkehr ist ein typisches Merkmal struktureller Gewalt",
erklärte Jennifer Sühr, langjährige Beauftragte für Gewalt gegen Frauen der Diakonie
"es geht dabei um die Umkehrung von Verantwortung und das geschieht manchmal bewusst, manchmal auch unbewusst."
Derjenige, der im Film als der zentrale Bösewicht gezeigt wird, spielt seit Jahren eine zentrale Rolle bei Geschäften mit fragwürdigen Regimen und gilt als Schlüsselfigur beim Scheitern von Atom-Sanktionen gegen Russland. Diese tauchen in keinem einzigen der mittlerweile 19 EU-Sanktionspakete auf, seit Russland im Februar 2022 seinen Überfall auf die Ukraine begann ( https://www.eva-stegen.de/blog/atom-Influencer-im-herzen-moskaus.html ).